Unsere Analysen, Positionen und Whitepaper
Trotz stetig wachsender Ausgaben verschärfen sich die Probleme im deutschen Gesundheitswesen Jahr um Jahr. Sie reichen von Defiziten bei den Versorgungsergebnissen über Finanzprobleme der Kassen bis zum schwindenden Vertrauen der Menschen in das Gesundheitssystem und die Politik. Das System ist in der Krise. Deshalb bedarf es einer systemischen Lösung. Wir stellen unsere langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen und unser tiefes Wissen in Form von Analysen und Recherchen für die gesundheitspolitische Debatte zur Verfügung: Damit es uns gemeinsam gelingt, einen neuen verlässlichen Ordnungsrahmen zu schaffen.
Abstract
Das eigentliche Problem adressieren II grundsätzliche Systemprobleme lösen, nicht nur Symptombehandlung II Das System produziert Fälle anstatt Gesundheit II das Gesundheitswesen muss adressiert werden
Abstract
Gesamtgesellschaftliche Klimadebatte gerät ins Stocken – Gesundheitswesen hält (noch) dagegen II Fehlende umfassende und koordinierte Vorstöße für die rechtliche und systemische Verankerung II Fortschritte bei Awareness und Konzepten, Stagnation in der Umsetzung II Landesebene als Treiber
Abstract
Digitalisierung als Mehrwert verstehen und nutzen II fehlender ganzheitlicher Blick auf Versorgungsabläufe II alte Handlungsmuster erschweren Fortschritt II Handlungsfelder: Monitoring, kognitive Unterstützung, physische Unterstützung, Kommunikation und Prävention
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Stetig wachsender Versorgungsbedarf als Kostentreiber II Prävention mit begrenzter Wirkung II tradierter Gesundheitsbegriff prägt (noch) stark unser Verständnis II Paradigmenwechsel im Gange: Gesundheitsfähigkeit steigern
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Klimakrise als größte Herausforderung für die Gesundheit im 21. Jahrhundert II Auswirkungen: von Lunge über Infektionskrankheiten bis Psyche II Das Gesundheitswesen als Mitverursacherin II Rolle der Pflege heute und morgen
Abstract
Jahrzehntelange ergebnislose Diskussion: Woher kommt das Geld? Wie wird es sinnvoll eingesetzt? II Bei Finanzierung stattdessen mehr den Mittelbedarf betrachten II Mehr gesunde Jahre lassen sich durch Prävention erreichen – und der Mittelbedarf so senken II Ermutigende Beispiele aus dem Ausland
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Chronifizierung, Nachhaltigkeit, Steuerung: die drei Dilemmata des Gesundheitswesens II Probleme erfordern grundlegende Neuausrichtung II Wie sich Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen verankern lässt II fünf zentrale Handlungsfelder II
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Probleme durch ungesteuerten Wandel II Herausforderungen: Investitionskostenspirale, Versorgungsbrüche, fehlende Digitalisierung II Umfassende Daseinsvorsorge versus Kostendruck
Abstract
Wachsender Versorgungsbedarf vs. finanzielle Grenzen II Problem der fehlenden Nachhaltigkeit II drei Bedürfnisdimensionen: ökonomisch, ökologisch, sozial II Gesundheitswesen verbraucht heute 80 Prozent mehr Rohstoffe als Mitte der 90er Jahr II gleichwertiger Zugang zur Versorgung gefährdet II verschärfende Faktoren: steigende Lebenserwartung, Jahreslogik der Finanzplanung, Anreize zur Kuration statt Prävention
Abstract
Konzept des Continous Health Circle (CHC) der BrückenKöpfe II alle wichtigen Interventionen zu Früherkennung, Vorsorge und Lebensstil stehen Menschen individuell zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung II persönliches Risikoprofil ermöglichst personalisierten Vorsorgepfad II CHC hilft beim Einschätzen und Messen der Zeit, die Menschen mehr gesunde Jahre bringen II Instrument für Konzeption und Verankerung von Innovation
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Anteil der in Gesundheit verbrachten Jahre steigern, um langfristig Rationierung zu verhindern II gesundheitliche Risiken müssen schneller und besser vorhersehbar gemacht werden II personalisierte Prävention ermöglichen II Transformation als gemeinsame gesellschaftliche Herausforderung begreifen
Abstract
Medizin verursacht weltweit so viel Treibhausgase wie Flugverkehr und Schifffahrt zusammen II Bezogen auf Deutschland ähnlich viel wie Stahlindustrie II Von Heizkosten über Laboruntersuchungen bis Narkosemittel: Jede unnötige Behandlung erhöht den Verbrauch von Ressourcen II Reduzierung der Klinikzahl als Chance (auch) für das Klima begreifen II Nachhaltige Medizin bedeutet: wirtschaftlich effizient, sozial gerecht, ökologisch tragfähig
Abstract
Drei Bedürfnisdimensionen: ökologisch, ökonomisch, sozial II heutige Bedürfnisse dürfen die Bedürfnisse künftiger Generationen nicht gefährden II Gesundheitswesen verbraucht heute 80 Prozent mehr Rohstoffe als Mitte der 90er-Jahre II Finanzierung und Umgang mit Arbeitskräften ebenfalls nicht nachhaltig II Akteure werden für nachhaltiges Verhalten abgestraft
Abstract
Der rasante medizinische Fortschritt ermöglicht Spitzenmedizin für jeden – eigentlich II ungesteuerter Wandel führt zu zahlreichen Problemen, wie Versorgungsbrüchen II Fehlanreize treffen auf Herausforderungen durch sprunghafte Alterung der Gesellschaft und steigenden Versorgungsbedarf II Infrastruktur ist auf neue Anforderungen nicht vorbereitet II Zusammenarbeit durch fehlende Digitalisierung erschwert
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Der Klimawandel ist die größte Bedrohung der menschlichen Gesundheit im 21. Jahrhundert II auch im Gesundheitswesen in den kommenden Jahren ein maßgebliches Thema II große Wahrnehmungsunterschiede zwischen den verschiedenen Akteuren II Bedeutung von Klimawandel und Gesundheit aus persönlicher Perspektive von allen Befragten als groß bezeichnet II einen Bezug zum eigenen Handeln im Gesundheitswesen stellen nur die bereits am Nexus Klima&Gesundheit aktiven Personen her
Abstract
Strukturelle Defizite werden zunehmen II Schließung der strukturellen Lücke auf dem klassischen Weg kaum mehr möglich II Wer notwendigen Strukturwandel verschiebt, muss ihn später umso teurer bezahlen II Defizite „monetarisieren“ und damit den Strukturwandel angehen II historisch günstiges makroökonomisches Umfeld für echten Strukturwandel nutzen
Abstract
Digitalisierung verändert Erwartungshaltung und grundlegende Wertschöpfungsprozesse im Gesundheitswesen II Anbieter gliedern sich nach Fachwissen mit vielen kleinteiligen, schwer vergleichbaren Leistungsmärkten II Aus „Business to Consumer“ wird „Consumer to Business“ II Digitalisierung verlagert krankheitsbezogene Ressourcensteuerung der Behandler auf eine kundenorientierte Bedarfsermittlung
Abstract
In Zeiten von Präzisionsmedizin reichen etablierte Evidenzstandards nicht mehr aus II steigende Komplexität führt zu fundamentalem Zuordnungsproblem zwischen Therapiealternativen und Patienten II niedriger Wirkungsgrad durch fehlende Standardisierung und unzureichende Real-World-Daten zu Wirksamkeit und Nutzung in Studien II effizienter Einsatz von RCTs stößt auf viele praktische Hürden wie Populationsgröße, das Kosten-Nutzen-Verhältnis und ein sich schnell ändernder standard of care II angesichts geringer Vorhersagegenauigkeit treffen Ärzte und Patienten Therapieentscheidungen unter großer Unsicherheit
Abstract
Der Kompromiss von Lahnstein professionalisierte die Krankenkassen II Kassen bauten Leistungsmanagement- und Servicestärke aus und verloren den Kern der klassischen Versicherungsfunktion II Gesetzgeber übertrug das auf zentrale Einrichtungen II Krankenkassen werden als austauschbar wahrgenommen II Das führt zu Nullsummenwettbewerb über den günstigsten Preis
Abstract
Diskurs zur Preisbildung von Medikamenten ist festgefahren II AMNOG hat Ziel erreicht, bleibt aber in der Kritik II bisherige Preisverhandlungen schüren Misstrauenskultur weiter II Forschungsproduktivität der pharmazeutischen Industrie sinkt II Digitalisierung kann Kosten des Fortschritts senken
